Interview mitÉric Gantelet von InnovCity
16. April 2010
Auszug: „Unsere goldene Regel lautet: Bevor wir einen neuen Parkplatz bauen, versuchen wir, das Problem anders zu lösen. Leicht gesagt, aber oft sehr kompliziert umzusetzen.“ Von Olivier Barrellier | 04.01.2010
Erster Teil unserer Serie, die dem Thema gewidmet ist Parken in der Stadt, ein Interview mit Eric GanteletDer Geschäftsführer von Sareco, einem Beratungsunternehmen, das sich seit über dreißig Jahren auf Parklösungen spezialisiert hat, erklärt, dass in diesem Bereich die Technologie Lösungen für eine stärkere organisatorische Innovation bieten muss.
* Erstellt: 1976
* Umsatz: 1,2 Millionen Euro
* Personal: 15 Personen
* Referenzen: mehr als tausend Studien, von Dünkirchen bis Singapur.
Erster Teil unserer Serie, die dem Thema gewidmet ist Parken in der Stadt, ein Interview mit Eric GanteletDer Geschäftsführer von Sareco, einem Beratungsunternehmen, das sich seit über dreißig Jahren auf Parklösungen spezialisiert hat, erklärt, dass in diesem Bereich die Technologie Lösungen für eine stärkere organisatorische Innovation bieten muss.
InnovCity: Welche Trends sehen Sie in den kommenden Jahren aufkommen?
Eric Gantelet: Wir beobachten einen deutlichen Rückgang beim Bau neuer Parkplätze in Stadtzentren, der durch die Einrichtung von Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs kompensiert wird. Dieses Modell funktioniert gut. Kommunen, die diesen Ansatz verfolgen, verzeichnen regelmäßig einen signifikanten Anstieg der Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr. Einige Park-and-Ride-Anlagen sind bereits voll ausgelastet. Gleichzeitig schreitet die gemeinsame Nutzung von Parkinfrastruktur in Städten trotz erheblicher regulatorischer Hürden rasant voran. Dabei werden Flächen von mehreren Wohn-, Büro- und Gewerbegebäuden gemeinsam genutzt. Da die Nutzungsmuster variieren, können bis zu 30 % der Fläche eingespart werden. Langfristig gesehen werden sich schließlich neue Praktiken etablieren, wie zum Beispiel… Fahrgemeinschaften Carsharing oder ähnliche Dienste erfordern eine regionale Infrastruktur und spezifische Regeln, die größtenteils noch nicht ausgearbeitet sind.Dies sind im Wesentlichen konzeptionelle Innovationen. Wie sieht es mit technologischen Innovationen aus?
Es gibt in der Tat ein Problem mit diesen Themen Fülle Neue Technologien entstehen. Einige bieten unmittelbare und offensichtliche Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Schutz von Liefer- oder Pannenparkplätzen. Die meisten befinden sich jedoch derzeit noch in der Test- oder Pilotphase. Für Sareco muss Technologie zudem einen Bedarf decken und eine konkrete Lösung für organisatorische Innovationen bieten. Uns fällt außerdem auf, dass unsere Empfehlungen in vielen Fällen eher auf die bessere Nutzung vorhandener Ressourcen als auf die Schaffung neuer abzielen. Dies ist sozusagen unsere goldene Regel: Bevor wir einen neuen Parkplatz bauen, versuchen wir, das Problem anders zu lösen. Leicht gesagt, aber oft schwer umzusetzen.Warum? Was macht eine Parkraumregelung so komplex?
Erstens, weil man sich leicht von dem, was man auf den ersten Blick sieht, täuschen lassen kann. Zusätzliche Parkplätze in einer Straße, die ständig von Falschparkern geplagt wird, lösen das Problem selten. Ein vollständiges Parkverbot ist ebenfalls keine Lösung. Es ist unerlässlich, die Wechselwirkungen zwischen Nutzern, Infrastruktur, Unternehmen, Büros und dem öffentlichen Nahverkehr zu verstehen. Diese Akteure agieren nicht nur unabhängig voneinander, sondern unterliegen auch unterschiedlichen Zwängen und Zielen. Berücksichtigt man zusätzlich Umweltaspekte, wird die Komplexität der Aufgabe deutlich.Was erwarten Ihre Kunden von Ihnen?
Wir arbeiten in der Regel für Gemeinden mit mehr als 15.000 Einwohnern und mit drei Hauptkategorien von Nutzern: Anwohner, die vor Ort wohnen; Pendel Die Einwohner kommen zum Arbeiten, die Besucher hingegen hauptsächlich zum Einkaufen. Das wiederkehrende Ziel der Städte ist es, die Anzahl der Parkplätze für Anwohner auf ein Minimum zu beschränken, Pendler unattraktiv zu machen und Kurzzeitbesucher zu bevorzugen. Die Maßnahmen variieren, folgen aber stets demselben Muster: Anreize, Anreize und Kommunikation.Sie geben an, 15 % Ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung zu investieren. Wie kann man auf einem Parkplatz forschen?
Ich verstehe, dass dies amüsant klingen mag, aber es ist ein sehr ernstes und vor allem äußerst nützliches Thema für unsere Empfehlungen. Im Vorfeld führen wir allgemeine Studien durch, beispielsweise zu den Auswirkungen von Parkplätzen auf Treibhausgase. Wir erfassen außerdem Daten, die später für die Ermittlung des Parkplatzbedarfs verschiedener Einrichtungen wiederverwendet werden können (Anmerkung der Redaktion: Wie viele Stellplätze werden beispielsweise für ein Schwimmbad benötigt?). Darüber hinaus entwickeln wir computergestützte mathematische Modelle, um die Auswirkungen unserer Empfehlungen zu simulieren. Schließlich suchen wir ständig nach neuen Lösungen und Konzepten. Dazu gehört auch die Beobachtung internationaler Entwicklungen.Sareco kurz gefasst
* Tätigkeit: Parkraumplanung* Erstellt: 1976
* Umsatz: 1,2 Millionen Euro
* Personal: 15 Personen
* Referenzen: mehr als tausend Studien, von Dünkirchen bis Singapur.

